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WPC Terrassendielen Unterkonstruktion

WPC Terrassendielen Unterkonstruktion

Für die Auswahl des Materials, der Farbe und der Oberfläche Ihrer bevorzugten WPC Terrassendielen werden Sie sicher viel Zeit aufwenden. Das ist natürlich auch richtig so, denn die Terrasse soll Ihnen gefallen und über einen langen Zeitraum ihre Attraktivität behalten. Doch die schönsten WPC Terrassendielen nützen Ihnen nichts, wenn sie auf einer Unterkonstruktion verlegt werden, die instabil ist oder lange vor der Zeit den Geist aufgibt. Deshalb ist das Fundament Ihrer Terrasse mindestens genauso wichtig wie die Terrasse selbst. In diesem Beitrag möchten wir Ihren Blick für dieses wichtige Thema schärfen und Ihnen alle Informationen an die Hand geben, die bei der Planung und Umsetzung notwendig sind, um eine stabile Unterkonstruktion zu bauen oder bauen zu lassen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wozu ist eine Unterkonstruktion für die WPC Terrasse notwendig?
  2. Aufbau einer Unterkonstruktion
    2.1 Unterkonstruktion auf unbefestigtem Erdreich
    2.2 Unterkonstruktion auf festem Untergrund
    2.3 Rahmenkonstruktion auf einem Flachdach
    2.4 Höhenunterschiede ausgleichen
  3. Zubehör zum Bauen einer WPC Terrassen Unterkonstruktion
  4. Welches Material ist für die Unterkonstruktion am besten geeignet?
  5. Die Vorteile einer Unterkonstruktion aus Aluminium
  6. Fazit

 1. Wozu ist eine Unterkonstruktion für die WPC Terrasse notwendig?

Immer wieder bekommen wir die Frage gestellt, ob auf die Unterkonstruktion nicht einfach verzichtet werden könnte – so ließen sich entscheidende Arbeitsschritte und Kosten sparen, ist die Annahme. Doch wer an dieser entscheidenden Stelle spart, wird an der Terrasse nicht lange Freude haben. Denn eine Unterkonstruktion für WPC Terrassendielen erfüllt gleich mehrere Funktionen, die gleichermaßen unverzichtbar sind.

Für eine dauerhafte Haltbarkeit und Beständigkeit ist es zunächst einmal wichtig, dass die WPC Terrassendielen keinen direkten Kontakt zum jeweiligen Untergrund haben. Den wechselnden Witterungsverhältnissen sind die WPC Dielen von oben zwar ohnehin ausgesetzt, doch wenn zum Beispiel Regenwasser nicht ungehindert ablaufen könnte, würden die Terrassendielen womöglich schnell von Feuchtigkeit angegriffen werden. Staunässe, Stockflecken und andere irreparable Schäden könnten die Folge sein. Ebenfalls wichtig ist eine ausreichende Luftzirkulation, damit der Austausch von Warm- und Kaltluft gewährleistet ist und auch auf diese Weise keine Feuchtigkeit entsteht. Die Unterkonstruktion sichert die ausreichende Belüftung von unten – ein entsprechender Abstand zu Hauswand und anderen angrenzenden Bauteilen sollte ebenfalls eingehalten werden.

Ganz entscheidend ist natürlich auch die Stabilität und der Zusammenhalt des Dielenverbands. Sie möchten ja schließlich entspannt ihre Freizeit mit Familie und Freunden auf Ihrer Terrasse verbringen, ohne Angst haben zu müssen, dass die Terrassendielen überbeansprucht werden. Je stabiler die Unterkonstruktion gebaut wird, umso höher können anschließend die Belastungen sein, denen die WPC Terrassendielen ausgesetzt werden. Die Unterkonstruktion verhindert einerseits das Verbiegen oder gar Brechen der WPC Dielen und bietet andererseits aber ausreichend Spielraum für das moderate Quell- und Schwindverhalten bei Temperaturschwankungen. Und nicht zuletzt sorgt die Unterkonstruktion auch dafür, dass die Terrasse am Ende genau die exakte Höhe hat, die Sie haben möchten, um möglichst stufenlos vom Haus auf die Terrasse zu gelangen.

2. Aufbau einer Unterkonstruktion

Es gibt nicht die eine richtige Terrassen-Unterkonstruktion, denn der Aufbau ist in erster Linie abhängig vom Untergrund. Welcher Aufbau für welchen Untergrund erforderlich ist, erfahren Sie in den folgenden Unterpunkten. Für jede Art von Unterkonstruktion gilt jedoch: Berücksichtigen Sie immer die vorgeschriebenen Abstände zwischen den einzelnen Konstruktionsleisten, um die Tragfähigkeit der WPC Terrassendielen in jedem Fall zu gewährleisten. Wir empfehlen eine Rahmenkonstruktion bei der alle vier Seiten geschlossen sind. Dies bietet den Vorteil, dass eine seitliche Verblendung ohne Probleme montiert werden kann.

2.1 Unterkonstruktion auf unbefestigtem Erdreich

Bei einem natürlichen Untergrund aus Gras, Wiese oder Erde wird zunächst ein ca. 40-80 cm tiefes Bett ausgehoben und mit Schotter (ca. 20-60 cm) und Kies (ca. 20 cm) gefüllt. Um Pflanzenwuchs zu unterbinden, wird auf dieses Schotterbett ein Unkrautvlies ausgebreitet. Danach werden Waschbetonplatten verlegt, auf denen später – mit Gummipads als Unterlage – die Trägerbalken der Unterkonstruktion verschraubt werden. Statt Waschbeton können Sie auch Streifenfundamente oder Fundamentsteine verwenden. Stellen Sie sicher, dass die Konstruktionsleisten etwaigen Vorgaben hinsichtlich der Dimension entsprechen und halten Sie den korrekten Abstand von 40 cm zwischen den Trägerbalken ein. Nun können die WPC Terrassendielen an der Unterkonstruktion befestigt werden.

2.2 Unterkonstruktion auf festem Untergrund

Besteht der Untergrund bereits aus einem festen Fundament wie Beton oder Estrich, verringern sich die Arbeitsschritte erheblich. Für eine tragfähige und frostsichere Unterkonstruktion sollte der Beton bzw. der Estrich mindestens sechs Zentimeter dick sein. Zudem sollte der Untergrund vollkommen sauber und eben sein. Gegebenenfalls müssen vorher noch Unebenheiten, Löcher und Risse verspachtelt werden. Ist der Boden in einwandfreiem Zustand, können die Gummipads direkt darauf positioniert und die Unterkonstruktion im richtigen Abstand der Trägerbalken mit dem Untergrund verschraubt werden.

Wenn bereits ein alter, stabiler Terrassenbelag als Untergrund vorhanden ist, können Sie wie bei Beton die ersten Arbeitsschritte sparen. Es muss jedoch auf jeden Fall dafür gesorgt werden, dass Regenwasser ungehindert ablaufen kann. Legen Sie die Konstruktionsbalken daher nicht direkt auf den vorherigen Belag, sondern verwenden Sie auch hier Unterlagsplatten und/oder Gummipads als Sockel.

2.3 Rahmenkonstruktion auf einem Flachdach

Der entscheidende Unterschied bei einem Flachdach oder eine Dachterrasse als Untergrund besteht darin, dass die Unterkonstruktion nicht mit dem Untergrund verschraubt werden kann. Aus diesem Grund wird ein zusätzlicher, in sich geschlossener Rahmen benötigt, der für die Stabilität der unverschraubten Unterkonstruktion sorgt.

Für diese Rahmenkonstruktion sind Trägerbalken aus leichtem Aluminium besonders gut geeignet. Sie benötigen für den Aufbau des Rahmens zusätzlich entweder sogenannte Eck- bzw. Winkelverbinder oder müssen die Konstruktionsleisten mithilfe einer Konterlattung verlegen – dabei werden zwei Lagen der Trägerbalken kreuzweise übereinandergelegt. Halten Sie sich auch dabei dringend an die maximal zulässigen Abstände von 40 cm zwischen den Konstruktionsleisten, um ein Durchhängen oder Brechen der WPC Terrassendielen zu verhindern. Auf einer derartig stabilisierten Rahmenkonstruktion werden dann wiederum die WPC Terrassendielen verschraubt.

2.4 Höhenunterschiede ausgleichen

Ein weiterer Sonderfall sind Höhenunterschiede auf dem Gelände. Für einen Ausgleich sorgen verstellbare Terrassenlager (u. a. auch bekannt als Justier-/Dreh-/Stelzfüße oder Stelzlager), die je nach Bedarf auf die benötigte Höhe eingestellt werden können. Sie kommen auch zum Einsatz für das notwendige Terrassengefälle von bis zu zwei Prozent, um Regenwasser abzuleiten.

3. Zubehör zum Bauen einer WPC Terrassen Unterkonstruktion

Sie benötigen für das Errichten der Unterkonstruktion entsprechendes Werkzeug wie Kappsäge, Bohrer, Akkuschrauber sowie ein Unkrautvlies, Gummipads, höhenverstellbare Terrassenlager und die passenden Schrauben und Montageclips für das jeweilige System. Handelt es sich um eine Rahmenkonstruktion, kommen Winkelverbinder hinzu.

Das entscheidende Zubehör aber sind natürlich die Konstruktionsbalken selbst. Verschiedene Kriterien sollten bei der Materialauswahl berücksichtigt werden: Entscheidend ist dafür das Material der Terrassendielen, aber auch die Art des Untergrunds, der Ort der Terrasse und die jeweiligen Witterungsbedingungen, die notwendige Dimension der Trägerbalken und nicht zuletzt auch das vorhandene Budget. Die gängigsten Materialien für die Unterkonstruktion von WPC Terrassendielen sind ebenfalls WPC oder Aluminium. Welche Vor- und Nachteile sie bieten, erklären wir ihnen in einem gesonderten Abschnitt.

4. Welches Material ist für die Unterkonstruktion am besten geeignet?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, dasselbe Material für die Unterkonstruktion zu verwenden, aus dem auch die Terrassendielen selbst bestehen. So verfügen beide Terrassenteile über ein ähnliches witterungsbedingtes Quell- und Schwindverhalten, sind ähnlich widerstandsfähig und verfügen entsprechend über eine ähnlich lange Lebensdauer.

WPC bildet dazu jedoch eine Ausnahme, denn Konstruktionshölzer aus WPC sind nur eingeschränkt formstabil. Das führt dazu, dass sie maximal alle 40 cm einen Auflagepunkt benötigen.

Holz ist generell zwar ein geeigneter Werkstoff für den Bau einer Unterkonstruktion, in erster Linie trifft dies jedoch für Holzterrassen zu. Denn da WPC aufgrund des Kunststoffanteils ein deutlich witterungsbeständigeres Material ist als Holz, sind Trägerbalken aus Holz für eine WPC Terrasse keine gute Wahl und wir können Holz nicht empfehlen.

Bleibt noch Aluminium als Trägermaterial – und das ist gar keine schlechte Wahl, denn Aluminium ist besonders unempfindlich gegenüber den wechselnden Witterungseinflüssen. Dadurch ist Alu besonders dann als Material für die Unterkonstruktion zu empfehlen, wenn sich eine ausreichende Belüftung der Terrasse schwierig gestaltet oder hohe Feuchtigkeit und Staunässe droht. Es gibt viele weitere Vorzüge, die für Aluminium sprechen – wir haben Ihnen die Punkte im Folgenden aufgelistet.

5. Die Vorteile einer Unterkonstruktion aus Aluminium

Aluminium ist ein überaus stabiles Material, das für Ihre Terrassen Unterkonstruktion viele Vorteile bietet. Es splittert nicht, es reißt nicht und es ist extrem lange haltbar, da es praktisch nicht verrottet. Aufgrund seines geringen Gewichts ist es leicht zu beschaffen und zu verarbeiten. Auch wird es dadurch besonders attraktiv für einen Untergrund, der keine allzu schweren Belastungen aushält, wie zum Beispiel eine Dachterrasse. Die dort benötigte Rahmenkonstruktion lässt sich mit Aluminium und entsprechenden Winkeln ebenfalls sehr leicht bewerkstelligen. Für einige Arten von WPC Terrassendielen sind sogar Alu-Konstruktionsleisten erhältlich, die speziell auf die WPC Clip-Befestigung angepasst wurden. Weitere Vorteile:

    • Aluminium ist immun gegen Staunässe sowie schlechte Belüftung und kann daher gut auch an schattigen, feuchten Bereichen zum Einsatz kommen.
    • Aluminium zeigt so gut wie kein Quell- und Schwindverhalten.
    • Aluminium ist in vielen verschiedenen Dimensionen erhältlich und kann auch bei geringer Aufbauhöhe verwendet werden.
    • Aluminiumleisten sind perfekt als Konstruktionsbalken geeignet, weil sie exakt und ohne Abweichung gerade sind – auch über viele Meter hinweg.
    • Aluminium verträgt eine überdurchschnittlich hohe statische Belastung.

Nachteile gibt es natürlich auch bei Aluminium – sie sind im Vergleich zu den vielen Vorteilen aber durchaus verschmerzbar: Zum einen ist das hochwertige Material teurer als WPC. Zudem fällt die metallene Optik neben WPC doch deutlich auf und mag dem einen oder anderen in dieser Kombination als unpassend erscheinen.

6. Fazit

Wer sich eine langlebige WPC Terrasse wünscht, sollte an der Unterkonstruktion nicht sparen. Dabei muss der Aufbau nicht in jedem Fall sehr aufwändig sein, denn wie die Unterkonstruktion für WPC Terrassendielen aussehen muss, entscheidet sich in erster Linie über den Untergrund. Aus welchem Material sie bestehen sollte, ist hingegen von der Art und vor allem von der Beständigkeit der Terrassendielen abhängig. Denn der entscheidende Faktor ist, dass die Unterkonstruktion auf jeden Fall mindestens so widerstandsfähig und langlebig ist wie die WPC Terrassendielen selbst. Gestaltungsspielräume sind daher nur zum Teil vorhanden und sollten sich überwiegend an den praktischen Gegebenheiten vor Ort orientieren. Das relativ klare Prozedere bietet aber zumindest den Vorteil, dass Sie beim Aufbau der Unterkonstruktion nicht allzu viel falsch machen können, so lange Sie sich genau an die Vorgaben halten. Und Ihre individuellen Gestaltungswünsche und -ambitionen können Sie anschließend immer noch bei der Möblierung Ihrer wunderbar stabilen WPC Terrasse ausleben. Aus unserer Sicht hat sich Alu in Kombination mit einer Rahmenbauweise bestens bewährt.

 

 

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