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WPC Terrasse überdachen

Das müssen Sie wissen!

Eine Schönwetter-Garantie gibt es hierzulande selbst in den Sommermonaten nicht. Zwar weisen Juli und August im Durchschnitt die höchsten Temperaturen und wenigsten Niederschläge auf, aber wir alle erinnern uns an den einen oder anderen Tag, an dem es selbst in der vermeintlichen Hochsaison gegossen hat wie aus Kübeln oder ein frischer Wind aufzog. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und Ihren Freisitz auch an weniger schönen Tagen nutzen wollen, statten Sie ihre WPC Terrasse am besten mit einer Überdachung aus. Dann verdirbt Ihnen weder ein Nieselregen noch zu viel Sonneneinstrahlung den langersehnten und manchmal auch lang geplanten Aufenthalt im Freien. Doch anders als bei einem Sonnenschirm kaufen Sie die Überdachung nicht einfach im Baumarkt und stellen sie auf, sondern ihr gehen einige Vorbereitungen und Überlegungen voraus. Angefangen beim Material für das Gerüst über den Werkstoff für die Dacheindeckung bis hin zur Montage einer Regenrinne gibt es so einige Punkte, über die Sie sich im Vorfeld Gedanken machen sollten. Wir helfen Ihnen dabei!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was gibt es beim Kauf einer Terrassenüberdachung zu beachten?
  2. Geeignete Materialien für das Terrassengerüst
    2.1. Holz
    2.2. Aluminium
    2.3. Feuerverzinkter Stahl
  3. Geeignete Materialien für die Dacheindeckung
    3.1. Glas
    3.2. Metall
    3.3. Kunststoff
  4. Ist eine Baugenehmigung erforderlich?
  5. Überdachung für WPC Terrasse bauen: Expertentipps
  6. Unser Fazit: Terrasse überdachen – darauf kommt es an!

1. Was gibt es beim Kauf einer Terrassenüberdachung zu beachten?

Neben dem Gerüst und der Dacheindeckung, die beiden zentralen Elemente einer Terrassenüberdachung, auf die wir in Punkt 2 und 3 näher eingehen, gibt es einige weitere Punkte, die Sie bei der Anschaffung beachten sollten. Denn nur dann ist sichergestellt, dass die Überdachung Ihren Ansprüchen und Nutzungsgewohnheiten gerecht wird und Sie lange Freude an der Investition haben.

Dachrinne: Zu jedem Dach gehört eine Dachrinne – auch zu einer Terrassenüberdachung. Sie gewährleistet, dass das Regenwasser ablaufen kann und sich nicht auf der Terrasse staut. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken darüber, welche Art der Entwässerung sich für Ihren Freisitz anbietet, und beziehen Sie auch die erforderliche Dachneigung in Ihre Planungen mit ein. Diese sollte mindestens fünf Grad betragen.

Material: Lassen Sie sich nicht nur von Äußerlichkeiten beeindrucken, sondern wählen Sie die Materialien für Ihre Terrassenüberdachung vor allem nach funktionalen Gesichtspunkten aus.

Licht und Schatten: Die Beschaffenheit der Terrassenüberdachung – blickdicht oder transparent – hat Auswirkungen auf die angrenzenden Wohnräume. Je nach Material kann Sie dem nächstgelegenen Innenbereich zum Beispiel Licht wegnehmen oder im Sommer kühlenden Schatten spenden.

Lage: Für eine WPC Terrasse, die auf der Südseite liegt, eignet sich in der Regel eine lichtundurchlässige Überdachung besser als für einen Außenbereich, der nach Norden ausgerichtet ist und weniger Sonne abbekommt.

Solarenergie: Nutzen Sie die Terrassenüberdachung nicht nur als Schattenspender, sondern gleichzeitig auch als Energieerzeuger. Mit Solarzellen wird’s möglich. Sie sind als lichtdurchlässige oder blickdichte Variante erhältlich und wandeln das einfallende Sonnenlicht in Strom um.

2. Geeignete Materialien für das Terrassengerüst

Das Material für die Konstruktion des Terrassengerüsts richtet sich unter anderem nach der Ausführung und nach dem Gewicht der Dacheindeckung. Zudem sollte es sich optisch in das Gesamtambiente einfügen. Folgende Materialien stehen zur Auswahl:

2.1. Holz

Ob für drinnen oder draußen, der Naturwerkstoff verwandelt jeden Ort in einen gemütlichen Aufenthaltsbereich. Weiterhin ist er nachhaltig und bringt ausgezeichnete Dämmeigenschaften mit. Holz erfreut sich deshalb auch als Material für die Träger einer Terrassenüberdachung großer Beliebtheit. Zudem ist es im Vergleich zu Stahl oder Aluminium die kostengünstigere Alternative. Allerdings muss mehr Zeit für die Pflege eingeplant werden. Nur wenn Holz regelmäßig lasiert oder geölt wird, bleibt es ansehnlich und stabil. Weiterer Pluspunkt: Der Naturwerkstoff lässt sich leicht bearbeiten. Nägel einschlagen ist beispielsweise problemlos möglich und der individuellen Gestaltung der WPC Terrasse steht somit nichts im Wege.

2.2. Aluminium

Das Leichtmetall ist mit vielen praktischen Eigenschaften ausgestattet, die es für den Einsatz im Außenbereich – zum Beispiel als Terrassengerüst – prädestinieren. Denn Aluminium ist äußerst wetterbeständig, stabil, pflegeleicht und langlebig. Darüber hinaus ist es in verschiedenen Farbtönen erhältlich und sorgt überall für einen modernen Look. Da das Material sehr leicht ist, erweist sich die Montage als sehr einfach. Bei all diesen Vorzügen verwundert es nicht, dass eine Terrassenüberdachung mit einem Gerüst aus Aluminium nicht gerade ein Schnäppchen ist. Aber nicht nur finanziell, sondern auch planungstechnisch muss ein wenig mehr investiert werden: Damit das Metall später nicht verbiegt, muss die gesamte Konstruktion im Vorfeld gut geplant und das Gerüst sicher im Boden verankert werden.

2.3. Feuerverzinkter Stahl

In Bezug auf die Haltbarkeit hat Stahl im Vergleich zu Holz eindeutig die Nase vorn. Außerdem ist der Werkstoff so gut wie pflegefrei. Wenn Sie von diesen Vorteilen profitieren und das Terrassengerüst für die Überdachung aus Stahl errichten wollen, müssen Sie deutlich tiefer in die Tasche greifen. Es handelt sich zudem um ein sehr schweres Material. Die Montage gehört deshalb in die Hände eines Profis oder zumindest sollten Sie einen Fachmann mit ins Boot holen. Um die Rostanfälligkeit des Metalls zu reduzieren, besitzen Produkte aus Stahl eine feuerverzinkte Schutzschicht. Solange diese intakt ist, gibt es keine Probleme mit Rost.

3. Geeignete Materialien für die Dacheindeckung

Das Terrassengerüst ist nur die halbe Miete einer Terrassenüberdachung. Teil zwei bildet die Dacheindeckung. Erst diese sorgt dafür, dass Sie bei einem Regenschauer nicht nass werden und gut vor der Sonneneinstrahlung geschützt sitzen. Es gibt lichtundurchlässige und transparente Eindeckungen. Da ein transparentes Dach keinen Schatten spendet, kann unterhalb der Konstruktion zusätzlich ein Sonnensegel oder eine Markise angebracht werden. Machen Sie sich außerdem Gedanken darüber, wie Sie die Dachfläche am einfachsten sauber halten können, auch darauf hat die Wahl des Materials einen Einfluss.

3.1. Glas

Nicht jedem ist ein Dach aus Glas geheuer. Doch keine Sorge, bei einer Terrassenüberdachung handelt es sich immer um Verbundsicherheitsglas. Es besteht aus zwei Glasschichten sowie einer reißfesten Folie, die im Falle eines Bruchs dafür sorgt, dass keine Scherben herunterfallen können. Eine Dacheindeckung aus Glas hat viele Vorteile: Das Material trotzt jeglicher Witterung, lässt sich leicht pflegen und ist sehr stabil. Das stärkste Argument für Glas ist jedoch seine Lichtdurchlässigkeit. Auf der Terrasse ist es immer schön hell. Dank Ausführungen mit schmutzabweisender Oberfläche muss eine Dachfläche aus Glas auch nur noch ein- bis zweimal jährlich gereinigt werden. Die Nachteile: Der Werkstoff ist relativ schwer und braucht ein stabiles Gerüst. Zudem ist Sicherheitsglas vergleichsweise teuer.

3.2. Metall

Aluminium und Stahl sind beliebte Metalle für die Konstruktion der Dachfläche. Es ist nämlich praktisch, wenn sowohl Gerüst als auch Eindeckung aus demselben Material bestehen. Darüber hinaus eignen sich Edelstahl, Zink und Kupfer. Für Metall spricht, dass es langlebig, robust und pflegeleicht ist. Bei Stahl fällt gar kein Reinigungs- oder Wartungsaufwand an und bei Aluminium ist er äußerst überschaubar. Es gibt aber auch zwei Wermutstropfen: Bei Regen kann es laut werden, denn jeder Tropfen ist zu hören, wenn er auf die metallene Dacheindeckung fällt. Zudem ist das Material nicht das günstigste.

3.3. Kunststoff

Kunststoff ist ein moderner Werkstoff und findet aufgrund seiner vielen Vorzüge auch Verwendung als Dacheindeckung für Terrassen – und zwar in Form von Platten. Sie sind in verschiedenen Farbtönen – wahlweise blickdicht oder transparent – erhältlich, unkompliziert in der Verarbeitung und leichtgewichtig. Als Gerüst eignet sich deshalb bereits eine schlanke Konstruktion. Weitere Vorteile von Kunststoff-Eindeckungen sind ihre hohe Schlag- und Witterungsbeständigkeit, ihr niedriger Preis und ihre Bruchsicherheit. Im Gegensatz zu einfachen Wellplatten aus Kunststoff sind Doppelstegplatten aus Polycarbonat oder Acryl wärmeisolierend. Sie sorgen daher für noch mehr Gemütlichkeit. Aber Vorsicht: Wer sich nicht richtig um sein Kunststoff-Dach kümmert, riskiert, dass es verkratzt oder grün wird. Da man die Eindeckung aus Doppelsteg- oder Wellplatten nicht betreten darf, wird die Reinigung zusätzlich erschwert.

Expertentipp: Es kann Ihnen gar nicht grün genug sein? Dann könnte eine Dachbegrünung die ideale Lösung für Ihre WPC Terrasse darstellen. Eine andere Möglichkeit ist eine Pergola: Sie ist zwar nicht geschlossen und schützt deshalb nicht vor Regen, jedoch sieht ein prächtig beranktes Lamellendach richtig toll aus und stellt die anderen Varianten zumindest bei schönem Wetter optisch in den Schatten!

4. Ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Bevor Sie Ihren Träumen freien Lauf lassen und eine Terrassenüberdachung nach Ihren individuellen Bedürfnissen und kreativen Vorstellungen errichten, sollten Sie sich mit einem weniger schönen Thema beschäftigen: den Bauvorschriften. Es gibt einige Dinge, die Sie beachten müssen, die Statik ist nur ein Aspekt. Ab einer gewissen Größe muss diese nämlich vom zuständigen Bauamt geprüft werden. Setzen Sie sich also besser vor Baubeginn mit der zuständigen Stelle in Verbindung und klären Sie alle relevanten rechtlichen Details. Es kann zudem nicht schaden, auch die örtliche Gemeinde über Ihre Pläne zu informieren. Sicher ist sicher und glauben Sie uns, nichts ist ärgerlicher, als nachträgliche Umbaumaßnahmen aufgrund einer fehlenden Baugenehmigung.

5. Überdachung für WPC Terrasse bauen: Expertentipps

Als Expertinnen und Experten im Bereich WPC Terrassen und für alles, was dazu gehört, haben wir noch einige Tipps für Sie auf Lager, die Ihnen die Planung und den Bau Ihrer Terrassenüberdachung erleichtern:

Stabiles Fundament: Die Gerüstpfeiler müssen festen Halt haben, damit sie ihrer tragenden Rolle gerecht werden können. Außerdem sollten Sie keinen direkten Kontakt mit dem feuchten Boden haben.

Mindesthöhe: Planen Sie lieber etwas großzügiger, damit auch Ihre hochgewachsenen Freunde und Familienmitglieder unter dem Terrassendach Platz finden und nicht Gefahr laufen, sich den Kopf zu stoßen. Wir empfehlen eine Höhe von mindestens 2,1 Metern.

Stabilität des Terrassendachs: Wie stabil die Dacheindeckung Ihrer WPC Terrasse ist, entscheiden der Abstand und die Dicke der Sparren und Querstützen. Und vergessen Sie nicht: Neben dem Gewicht, das die Überdachung selbst mitbringt, kann im Winter zum Beispiel noch eine zusätzliche Belastung durch Schnee hinzukommen.

Selbst ist der Mann bzw. die Frau: Wenn Sie die Terrassenüberdachung in Eigenregie errichten möchten, aber neu auf dem Gebiet sind, empfehlen wir Ihnen einen Fertigbausatz. Diese sind leicht zu handhaben und günstig in der Anschaffung. Jedoch handelt es sich um einfache Konstruktionen, die keine individuellen Extras erlauben.

6. Unser Fazit: Terrasse überdachen – darauf kommt es an!

Aufgrund der verschiedenen Formen, Farben und Materialien gibt es nicht die eine Terrassenüberdachung, die wir Ihnen empfehlen können. Überlegen Sie sich im Vorfeld also gut, was für ein Dach Sie genau brauchen, wie viel Sie ausgeben möchten, welche baulichen Gegebenheiten beachtet werden müssen und wer die Konstruktion errichten soll. Beziehen Sie folgende Punkte in Ihre Überlegungen mit ein:

  • Transparentes Sicherheitsglas ist für diejenigen eine gute Wahl, die Wert auf eine lange Haltbarkeit legen, nicht so sehr auf den Preis schauen müssen und von Licht und Sonne nicht genug bekommen können.
  • Eine Dacheindeckung aus Kunststoff eignet sich für alle, denen Glas zu teuer ist, die sich eine individuelle Optik wünschen, die Lichtdurchlässigkeit schätzen und die gegebenenfalls selbst bei der Errichtung mit anpacken wollen.
  • Naturliebhaber finden in einer Terrassenüberdachung aus Holz eine natürliche, günstige, langlebige und schattenspendende Lösung, die mit ein wenig handwerklichem Geschick als DIY-Projekt umgesetzt werden kann.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Blogbeitrag die wichtigsten Fragen beantworten konnten. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Planung Ihrer Terrassenüberdachung und nicht zuletzt viel Erfolg bei der Umsetzung des Bauvorhabens – ganz gleich, für welches Material Sie sich entscheiden.